Das Format eines Bildschirms beschreibt dessen Seitenverhältnis von Breite zu Höhe (Breite : Höhe). Große Displays (15 und 17 Zoll) werden vorzugsweise im 16:9 Format hergestellt. Die Breite verhält sich dabei zur Höhe in etwa 1,78:1. Das heißt gegenüber dem Standardformat 4:3 (ungefähr 1,33:1) wird das Display breiter.
BEISPIEL:
Ist ein 16:9 Fernseher etwa 50 cm hoch, so ergibt sich seine Breite durch die Multiplikation mit 1,78: Er ist etwa 89 cm breit.
Ein 50 cm hoher 4:3 Fernseher ist dagegen nur etwa 67 cm breit.
Heutzutage wird bei Fernsehern immer mehr zum Breitbild-Format (16:9) übergegangen, da dies dem Originalseitenverhältnis im Kino exakter entspricht. Wenn ein Kinofilm (Format 2,35:1) auf die Ausstrahlung im Fernsehen zugeschnitten wird, so muss beim Breitbildformat wesentlich weniger vom Bildrand weggeschnitten werden, als beim 4:3 Format - das Bild ist größer.
Ein auf das 16:9 Format zugeschnittener Film kann auf einem 4:3 Fernseher nicht exakt wiedergegeben werden, da ein anderes Seitenverhältnis vorliegt. Deshalb erscheinen schwarze Balken am oberen und unteren Bildschirmrand. Diese verschwinden bei einem 16:9 Fernseher - das Bild wird optimal wiedergegeben.

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