Plasmabildschirme werden vorwiegend in Fernsehapparaten verwendet und erzeugen das Bild mit Hilfe von Plasma-Entladungen.
Im Gegensatz zu den Standard-CRT-Monitoren wird dabei das Bild nicht Zeile für Zeile aufgebaut, sondern spontan, indem alle Pixel auf einmal aktiviert werden. Dies sorgt für ein äußerst scharfes Bild.
VORTEILE: große Ausführungen möglich: zwischen 42 und 50 Zoll (Diagonale!), helles Bild, großes Farbspektrum, hoher Betrachtungswinkel und Kontrast, keine magnetischen Störungen, geringe Tiefe
NACHTEILE: hoher Stromverbrauch, vergleichsweise geringe Lebensdauer (ca. 20 Jahre), vergleichsweise geringe Auflösung (1368x768)
Das Plasma bezeichnet in der Physik den vierten Aggregatszustand. Es handelt sich um ein ionisiertes Gas, das neben neutralen Teilchen auch freie Ionen (geladene Teilchen) und Elektronen enthält.
Beim Plasmabildschirm treffen Elektronen auf Quecksilberdampf, der dadurch UV-Strahlen emittiert. Diese bringen eine fluoreszierende Schicht ("Leuchtschicht") auf der Bildschirmfront zum leuchten.
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